Idee und Mission


Altpapier und sein faszinierender Inhalt
Alles begann mit Zeitschriftenfunden auf dem Dachboden eines alten Gehöftes in Petershagen / Weser. Eigentlich sollte das frisch erworbene Anwesen nur einmal gründlich entrümpelt werden. Aber der Stapel „HÖR ZU” aus dem eigenen Geburtsjahrgang hat dann schnell neue Prioritäten vorgegeben.

Neben einer zeitgeschichtlichen Neugier fesselten mich damals vor allem die Werbeanzeigen der Marken-Unternehmen. Zum Teil fand ich wunderschöne Werbegrafiken, an denen ich mich gar nicht satt sehen konnte: Die werblichen Ideen, die lesenswerten Werbetexte und eigene Erinnerungen an die Marken meiner Kindheit und Jugend - einfach nur faszinierend.

1959,
Jacobs Kaffee

Sicher ahnen Sie es: Die Zeitschriftenfunde sind nicht im Altpapier gelandet, sondern bildeten die Anfänge eines zwischenzeitlich umfangreichen, privaten Antiquariates.
Vor allem die frühen illustrierten Zeitungen und Zeitschriften-Jahrgänge: „Berliner Illustrierte Zeitung”, „Jugend”, „Simplicissimus” und „Die Woche” führten mich zu den Wurzeln der Markenwerbung vor zirka 110 Jahren, zu echten Markenschätzen, ihren interessanten Geschichten und Bildern.

1900
Henkell Trocken & Stollwerck Chocolade
Erforschung von Siam
Künstler: R. Sperl

Das Problem
Mein Antiquariat wurde immer häufiger von interessierten Historikern, Sammlern, Kunstliebhabern, Werbeleuten, Redakteuren und Firmenarchivaren genutzt. Aber eine gezielte Suche in tausenden Zeitschriften und hunderttausenden Werbeanzeigen dauert ohne Datenbank-Unterstützung entweder ewig, ist auf Zufallsfunde angewiesen oder führt zu gar keinem Ergebnis - obwohl der gesuchte Schatz im Antiquariat irgendwo steckt.

Diese Art der Schatzsuche ist für die altersschwachen Originale auch nicht gerade gut…


















Die Idee
Alle historischen Werbeanzeigen sollten als digitale Bilddateien in einer Datenbank mit Suchmaschinenfunktion zur Verfügung stehen. Am besten im Internet, für die freie Online-Recherche! Also eine historische Reklame-Datenbank für unsere Markenschätze.

Da die Umsetzung einer solchen Idee heute technisch machbar ist, bleibt nur ein organisatorisches und ein finanzielles Problem zu lösen. Ich entschied mich für die Gründung des Unternehmens Markenschaetze.de.


Die Mission
Markenschaetze.de geht am 28. Oktober 2006 online. Zeitgleich mit der Deutschen Sektnacht wird das erste zeitgeschichtliche Kapitel „Sekt- und Champagner-Markenschätze” von 1900 bis 1914 in unserer historischen Reklame-Datenbank veröffentlicht.

Wir wollen innerhalb der nächsten Jahre ein vollständiges Datenbankwerk für alle Konsumgütermarken des letzten Jahrhunderts fertig stellen.
Es soll damit, für jedermann frei zugänglich, ein digitales Bilder- und Geschichtsbuch über unsere Markenschätze entstehen… Über Marken, die man nie vergisst.


Die Finanzierung
Die Online-Recherche in unserer Reklame-Datenbank ist gebührenfrei und ohne Registrierung für jeden Gast möglich.

Wünscht ein User, dass wir ihm ausgewählte Dateien zugänglich machen, erheben wir dafür ein Entgelt, das unsere finanziellen Aufwendungen deckt (siehe Preise und AGB).
Mit den Verkaufserlösen aus unserer Galerie wollen wir den weiteren Aufbau der Datenbank finanzieren.

Darüber hinaus hoffen wir auch auf Unterstützung durch Sponsoren:
  • Sammler, die uns fehlende Originalvorlagen leihen, stiften oder als digitale Dateien zur Verfügung stellen.
  • Unternehmen und Verbände, die uns mit Material aus ihren Archiven unterstützen. Oder ihre Unternehmens- und Markengeschichten für einen Werbekostenzuschuss bei uns online stellen.
Jede Hilfe und Unterstützung ist uns herzlich willkommen - machen Sie mit!

Ihr Markenschaetze.de - Team
Fred.Bergmann@Markenschaetze.de